Wie halte ich meine Träume fest?
Wichtig ist, die Träume überhaupt in irgendeiner Form festzuhalten, da sie von flüchtigem Wesen sind. Die morgendlichen Notizen lassen sich im Laufe des Tages in ansprechende Form bringen.Empfehlenswert ist es, nach den eigenen ästhetischen Maßstäben sein Traumtagebuch zu gestalten, so dass man es selber gerne in die Hand nimmt. Viele notieren die Trauminhalte handschriftlich in einem extra schönen Tagebuch, andere legen Textdateien auf ihrem PC an, die auch grafisch gestaltet werden können. Weiter gibt es die Möglichkeit, seine Träume auf ein Diktiergerät oder Mp3-Player zu sprechen. Oder man speichert es mittels einem Audiorecorder auf der Festplatte seines PC.
Träume lassen sich aber nicht nur schriftlich oder mündlich festhalten, sondern auch malen, zeichnen oder einfach skizzieren.
Mir persönlich gefällt die Kombination von Schreiben und Malen. Doch dafür ist nicht immer Zeit, so dass dies bereits in die Kategorie der Kreativen Traumarbeit fällt; gleichzeitig auch zu einer der Techniken der Traumdeutung zählt. Mit der Zeit findet man hier seinen eigenen Stil. Wichtig ist, dass es einem nicht zur Belastung wird, sondern dass die Freude bleibt. Gegebenenfalls ist weniger auch mal besser als zu viel.
Was schreibe ich in mein Traumtagebuch?
- Datum des Traumes, gegebenenfalls die Uhrzeit
- Traumtitel - geben Sie dem Traum einen treffenden Titel, der sie später wieder schnell an den Trauminhalt erinnert
- Gefühle beim Aufwachen - wie fühle ich mich im Traum? Wie fühle ich mich mit dem Traum?
- Scheinen Traumszenen zu fehlen, so lassen sich diese Lücken im Text markieren. Ich mache das beispielsweise mittels [...] - so weiß ich auch später: aha, da fehlt was
- Der Traum sollte so genau wie möglich beschrieben werden. Achten Sie vor allem auch auf die Gefühle, die das Traum-Ich bewegt. Schreiben Sie in der Gegenwartsform - so bleibt der Traum lebendig
- Charakterisierung der Traumgestalten und Traumorte - wichtig ist, dass Sie die Gestalten und Orte genau beschreiben, damit Ihnen deren Kraft später wieder präsent wird.
- Auch andere vermeintliche Nebensächlichkeiten können bei der späteren Traumarbeit hilfreich sein. Da wären beispielsweise Wetterlage, Temperaturen, Farben, Gerüche, Tages- und Jahreszeit
- Was wurde als Höhepunkt des Traumes erlebt?
- Spontane Einsichten, Assoziationen oder wichtige Kommentare gehören auch dazu. Diese sollten vom Trauminhalt getrennt notiert werden


