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Möglichkeiten der Beobachtung

Das Traum-Ich auf ReisenDie einzelnen Schritte:

Das Traum-Ich in Traum und Wachleben
Das Wesen des Traum-Ichs
Das Traum-Ich beobachten
Mit dem Traum-Ich arbeiten
Beobachtung des Traum-Ichs - so geht's!
Blick aus drei Perspektiven
Widerstände?
Anregungen

Das Traum-Ich in Traum- und Wachleben

Eine Traumgestalt, die in fast allen Träumen in Erscheinung tritt, ist das Traum-Ich. Das Traum-Ich ist die Gestalt, die sich durch die Träume bewegt, wie der Träumer durch sein Wachleben. Dabei ist dem Traum-Ich meist nicht bewusst, dass es im Traum eigentlich tun und lassen kann, was es möchte. Eine wichtige Rolle kommt dem Traum-Ich zu: Auf der einen Seite wird es nämlich vom Wach-Ich unterschieden, auf der anderen Seite aber identifiziert der Träumer sich mit diesem. Darüber hinaus kommt dem Traum-Ich noch die kreative Rolle als Mittler zu, durch den das Wach-Ich die Energien des Traumes empfangen kann.

Es ist eher selten, dass das Traum-Ich völlig fehlt und nur andere Traumgestalten das Traumgeschehen gestalten. Manchmal gibt es auch ein körperloses, beobachtendes Ich, einen körperlosen Bewusstseinspunkt, der das Traumgeschehen registriert.

Das Wesen des Traum-Ichs

Beobachtung eines Traum-IchDas Wesen unseres eigenen Traum-Ich lässt sich am besten durch regelmäßige Arbeit mit unseren Träumen beobachten. Dabei kann die Betrachtung einer ganzen Traumserie sicher sehr aufschlussreich sein und dahin führen, dass man sich unbewusster Muster bewusst wird. Das ist von Bedeutung für unser Leben, da unsere unbewussten Muster unser alltägliches Handeln beeinflussen.

Wenn sich das Traum-Ich im Traum mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt, so können wir davon ausgehen, dass die Zeit gekommen und ein Problem reif ist, unserem Wach-Ich bewusst zu werden. Das heißt, diese Angelegenheit oder dieses Problem möchten ins Bewusstsein gehoben werden.

Abstand zu nehmen. Wir bekommen die Gelegenheit, uns dann für eine Beobachtet man nun sein Traum-Ich über einen längeren Zeitraum, so wird man auch mit seinen inneren Widersprüchen in Kontakt kommen, die uns immer wieder in Situationen bringen, da wir uns auf einer Ebene gegen uns entscheiden müssen. Das Bewusstwerden dieser Widersprüchlichkeiten gibt uns die Chance, unsere Standpunkte und (Vor-)Urteile zu überdenken, und von behindernden Denkmusternsinnvolle und selbstbewusste Handlungsweise zu entscheiden. Manches Mal mag es auch angebracht sein, einfach zu lernen, seine inneren Widersprüche zu akzeptieren.

Das Traum-Ich beobachten

Das Traum-Ich beobachten
Meinen Erfahrungen nach ist die Beobachtung des Traum-Ich eine relativ einfache Methode, die immer wieder zu wichtigen Einsichten führt. Es ist richtig spannend und interessant, herauszufinden, nach welchen Mustern das eigene Traum-Ich handelt!

Darüber hinaus gibt diese Methode die Gelegenheit, auf dem Umweg über die Arbeit mit dem Traum-Ich auch sein Wach-Ich zu entwickeln. So ist es möglich, dass das Traum-Ich Verhaltensweisen an den Tag legt, die im Wachleben (noch) undenkbar wären. Zeigt sich das Verhalten des Traum-Ich zum Vorteil – ist es kreativ, konstruktiv, aktiv, positiv – so ist dies als Aufforderung zu nehmen, dieses Verhalten auch im Wachleben zu erproben.

Zeigt sich das Traum-Ich allerdings zerstörerisch, sich selbst behindernd, negativ, bedrückend anders, so ist der Träumer aufgefordert, seinen Alltag und sein Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Verhaltensweisen im Traum- und Wachleben ähneln, wobei der Traum es dabei sehr akzentuiert oder auch übertrieben auf den Punkt bringen mag, damit wir dies auch bemerken.

Mit dem Traum-Ich arbeiten

Wer sich schon länger mit Traumarbeit beschäftigt, wird die Erfahrung gemacht haben, dass das Wachleben befriedigender und erfüllender wird, je aktiver das Traum-Ich in Erscheinung tritt. Ist das Traum-Ich nämlich zu passiv, so sollte es aktiviert werden, damit in der Folge auch das Wach-Ich immer besser die Initiative ergreifen kann. Verändere ich nämlich das Verhalten meines Traum-Ich, so wird sich auch mein Wach-Ich mit der Zeit verändern. Dies ist eine spannende Sache und ich werde gleich erklären, wie Sie dabei vorgehen können.

Für diese Methode sind am besten Träume geeignet, in denen das Traum-Ich aktiv und handelnd auftritt.

Beobachtung des Traum-Ich - so geht's!

 Schreiben Sie möglichst genau, objektiv und wertfrei auf, was das Traum-Ich macht oder unterlässt. Also: Was macht das Traum-Ich?
Fassen Sie nicht nur die offensichtlichen Handlungen in Worte, sondern auch die Gefühle des Traum-Ich, und notieren Sie ebenfalls, was es nicht fühlt. Schauen Sie, wie wach und bewusst das Traum-Ich agiert.

Während dieser Traumarbeit sollten Sie sich immer fragen:
verstecken sich hinter den Welche Ängste, Befürchtungen, Glaubenssätze und VorurteileHandlungen des Traum-Ich?
Auf welche Weise beeinflussen diese seine Gefühle und lenken sein Handeln?

Bedenken Sie, dass Gefühle die Einstellung und Sichtweise des Traum-Ich subjektiv färben.

Blick aus drei Perspektiven

Betrachten Sie das Traum-Ich von drei Blickwinkeln aus:

Widerstände?

An manchen Stellen mag es nicht immer einfach sein, das Traum-ich auf diese Weise zu beobachten, aber es macht sehr viel Sinn, so dass Sie auch bei Widerständen unbedingt dran bleiben sollten – gerade dann! Schreiben Sie alles auf!

Nachdem Sie die Beobachtungen schriftlich festgehalten haben, schauen Sie:
Wo unterscheiden und ähneln sich das Traum-Ich und das Wach-Ich?
Verhalte ich mich im Alltag auf diese oder ähnliche Weise?
Welche Veränderungen sollte ich in meinem Leben vornehmen?
Muss ich von etwas loslassen?

Anregungen

Beobachtungen aufschreibenIst das Traum-Ich nur Beobachter im Traum, so spiegelt dies einerseits ein distanziertes Verhalten oder eine distanzierte Einstellung zu den Dingen und Menschen in der Wirklichkeit wieder. Passivität kann aber auch darauf hinweisen, dass sich der Träumer im Wachleben zu passiv verhält und zu wenig die Initiative ergreift. In manchen Fällen kann es auch sein, dass es dazu auffordert, sich etwas mehr zurückzunehmen; nämlich dann, wenn das Traum-Ich im Leben sehr aktiv ist. Welche Variante die stimmigere ist, wird der Träumer schnell spüren.

Ein passives Traum-Ich mit negativen Grundhaltungen kann auf dem Wege der Imagination zu einer lebensbejahenden Gestalt entwickelt werden, die sich der Realität stellt und aktiv handelt.

Schreiben Sie diese Träume um, so dass das Traum-Ich diese positiven Verhaltensweisen und Einstellungen zeigt! Ebenso in Fällen, da sich das Traum-Ich destruktiv zeigt und unangemessen verhält, macht es viel Sinn, den Trauminhalt derart umzuschreiben, dass das Traum-Ich konstruktives Verhalten an den Tag legt. Schreiben Sie eine neue, positive Version des Traumes!

Entdecken Sie, dass dem Handeln des Traum-Ich negative Glaubenssätze zugrunde liegen, so wandeln Sie auch diese um. Schreiben Sie positive Affirmationen, an die Sie sich im Wachleben immer wieder erinnern!

Flüchtet das Traum-Ich vor Situationen oder Traumgestalten, so kann dies ein Hinweis sein, dass der Träumer vor alltäglichen Anforderungen davonläuft oder einer Konfrontation ausweicht. Dabei ist zu bedenken: es ist immer besser, sich den Gegner zu stellen, als vor diesen davonzulaufen. Das, wovor man flieht, gewinnt nur noch mehr Macht über uns und unser Leben.

Also, fassen Sie Mut und stellen Sie sich, wenn das Traum diese Aufforderung thematisiert!
Viel Freude bei diesen Beobachtungen und den daraus resultierenden Erkenntnissen, die das Leben bereichern werden.